Samstag, 11. Januar 2014

Mit dem neuen Airbus nach Windhoek.

Am 2. Dezember habe ich um 11.30 Uhr eine Taxe zum Hauptbahnhof bestellt, 2 Stunden vor Abfahrt des Zuges. Ich wollte in aller Ruhe meine Fahrkarte ausdrucken und ein Frühstück zu mir nehmen. 
Aber schon am Ticket-Automaten gab es Probleme. Die E-Ticket-Nummer wurde nicht angenommen, auch nicht nach dem zweiten und dritten Versuch. Ich suchte mir Hilfe vom Informations-Personal. Auch sie schaffte es nicht und eine herbeigeeilte Kollegin auch nicht. Was nun, die beiden Damen konnten mir nicht helfen, ich solle im Reisebüro, sprich in Windhoek, anrufen.
Der Verzweiflung nahe, steuerte ich auf das gegenüberliegende Reisebüro zu. Hier erzählte ich mein Dilemma und nach anfänglichen Zögerungen war sie doch sehr bemüht, mir zu helfen. Aber ihr Computer gab auch nicht viel her. Ich hatte mich schon damit abgefunden, eine Fahrkarte zu kaufen. Sie suchte weiter und ich nahm mir noch einmal die mir gemailten Unterlagen vor.
Ich entdeckte ganz klein gedruckt zwei Zahlenreihen. "Könnte das eventuell die "Eintrittskarte" für den Zug sein?", war meine Frage. Sie tippte diese Zahlen in ihren Computer. Hurra, richtig, sie druckte mir die Fahrkarte aus.
Nun konnte ich in aller Ruhe noch einen letzten Cappuccino trinken.
Pünktlich rollte der ICE ein. Ich suchte meinen Platz und grüßte die junge Dame, die mir gegenüber am Fenster saß. Wir kamen schnell ins Gespräch. Sie war Flugbegleiterin bei der Lufthansa. Angeregt plauderten wir bis Frankfurt. Wir sprachen viel und ausgiebig über Reisen weltweit. Ein angeregter Erfahrungsaustausch, da ich ja auch schon einige Länder bereist habe. Vielleicht sieht man sich mal wieder und tschüß.
Ich fuhr das erste Mal mit der SkyLine zum Terminal 2 - also kein Shuttle-Bus mehr. Auch neu für mich. Ich suchte den Air-Namibia Schalter und wollte gucken, wann er öffnet.  Das gibt es doch nicht, schon offen. Also ging das Einchecken sehr schnell. Die übliche Prozedur folgte, Gürtel, Schal alles auf das Band legen. Ich "piepte" nicht und es gab auch keine Beanstandungen.
Ich deckte mich mit der angebotenen Lektüre ein,  nahm Platz und wartete.
Meine Reihe wurde aufgerufen und schnell fand ich meine Sitzgelegenheit im Airbus A330-200, verstaute mein Gepäck, zurrte mich fest und wunderte mich über das so schnell angesagte - completed - .


Ein paar People verteilten sich im hinteren Teil des Flugzeuges und während des Fluges konnten wir uns alle lang machen. Ich hatte daher auch eine relativ gute Nacht. ISON war eh gestorben, dies wurde mir auf meine Anfrage mitgeteilt. Dann pünktliche Landung in Windhoek
.

Zu Fuß ging es über das Rollfeld. Wärme, angenehme, wohltuende Wärme strömte mir entgegen. Namibia, endlich. Leider war die fast 1stündige Paßkontrolle ermüdend und ich tippelte von einem Bein auf das andere. Mir tat alles weh. 
Ein freundlicher Schwarzer mit Pappschild, Aufschrift: Okambara Lodge/Boden, nahm mich in Empfang.
Okambara liegt nur eine Autostunde östlich des Flughafens von Windhoek. Hier wechseln sich weite Busch- und Grasebenen reizvoll mit hügeligen Berglandschaften ab. Ein ideales Habitat für eine vielfältige Tierwelt. Gespannt und ein wenig müde nahm ich alles in mir auf. Langsam fuhren wir auf die Lodge zu, nachdem viele Tore geöffnet und geschlossen werden mußten.



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