Sonntag, 26. Januar 2014

Fauna und Flora und vieles mehr auf Okambara.

Die Europäer haben die Uhr, 
wir haben die Zeit.
(afrikanisches Sprichwort)

Jeder Tag ein neuer, ein aufregender, ein ruhiger, ein lebhafter, ein ereignisreicher. Zu jeder Tageszeit anders, angenehme Wärme, angenehme Winde, wechselfarbiger Himmel, meistens stahlblau, ziehende Wolken, laue Luft, fremdartige Geräusche, Afrikafeeling, so wie ich es liebe - die Zeit ist für mich stehengeblieben.

Der Pfau, der hübsche hat es mir angetan. Stolz spaziert er umher und nicht nur, er inspiziert auch oft die Lodge aus luftiger Höh`- ist aber immer anmutig, er weiß von seiner Wirkung.


Der Pfau


Der Pfau entwickelt seinen Glanz
oft nur durch seinen schönen Schwanz
was ist das für ein schöner Schweif
farbprächtig Schmetterlingen gleich.

Viel größer als der ganze Pfau
umrundet er ihn fast genau
wir sehen diesen schönen Schein
begeistern uns, er fängt uns ein.

Vergleichbar ist das menschlich Leben.

Es blendet uns der Glanz der Reichen
ob Herzog, Boss, gar nur ein Star
still sie in unser Herze schleichen
ihr Dasein ist ganz wunderbar.

Bewundernd mit ein wenig Neid
lassen wir Märchen uns erzählen 
verpackt in gierend Pressekleid
welche die Stare uns erwählen.

So wird der Mensch dem Pfauen gleich
von künstlich Schönheit abgelenkt
sieht er nicht mehr den Notbereich
der über uns sein Banner schwenkt.

Doch lebt der Mensch, das will ich singen,
nicht nur vom Schönheitsglanz allein
es muss dabei vor allen Dingen
viel helfend Menschlichkeit auch sein.
(Hartmut Pollack)



Der Schöne bot mir eine Sondervorstellung. Von allen Seiten mußte ich ihn bewundern und er hat es offensichtlich genossen. Ich auch.  



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