Übrigens, dieses Video hatte ich gleich am 29. Dezember hochgeladen.
Ankunft auf Okambara
Per Name wurde ich auf meinen Fahrer aufmerksam - ein etwas sehr dicklicher Herr, dem ich absolut nicht zutraute, mein Gepäck in das Auto zu hieven - also selbst ist die Frau. Übrigens, die Rückfahrt der gleiche Fahrer und ich mußte wieder meine Muskelkraft einsetzen, um mein Gepäck zu entladen.
Auf Okambara angekommen, freudige Begrüßung. Ich fühlte mich gleich wieder wie zu Hause.
Am Nachmittag konnte ich dann mein Zimmer, mein Balkonzimmer, mit Ausblick auf das Wasserloch beziehen. Afrika meine geheime Liebe.
Abreise Windhoek - Hosea Kutako International Airport
28. Dezember, Boarding time 18.45 h. Nix Boarding, ein starkes Gewitter, mit sintflutartigen Regen, ging nieder. Auweia sollten wir etwa zum Flugzeug schwimmen? No Fahrzeug für die Fluggäste, also Ruhe bewahren und abwarten. Ca. 3/4 Stunde dauerte der "Spuk" und irgendwie war das "Meer" auf der Rollbahn abgelaufen und wir konnten den Fußweg zu unserem Flieger starten.
Ein Platz am Fenster, ohne Nachbar, es hätte so herrlich sein können zum Schlafen. Ich kann mich einrollen wie eine Katze. Nix Schlaf. Die Klimaanlage war so sehr kalt. 3 Decken brachte man mir, trotzdem, der kalte Wind kam aus allen Ritzen von oben. Also kein Schlaf, die 10 Stunden sind diesmal sehr lang geworden.
Und nun, ich hätte mir vor Wut in den Allerwertesten beißen können, meine gekauften Souvenirs in Windhoek - habe ich im Flugzeug vergessen. Mist. Bärbel reg Dich nicht auf, nützt alles nichts.
Der freundlichen Dame am Lufthansa-Schalter erzählte ich mein Dilemma. Sie gab mir eine Mail-Adresse für das Fundbüro Fraport.
Heute am 4. Januar 2016 erhielt ich von Condor Cabinfounds folgende Nachricht:
Wir versichern Ihnen, dass wir aufgrund Ihrer Angaben eine Nachforschung bei allen an unserer Prozesskette beteiligten Partnern durchgeführt haben.
Unsere Bemühungen blieben leider ohne Erfolg. Wir bedauern sehr, dass wir keine andere Nachricht für Sie haben.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir den Fall damit abschließen, da fürHandgepäck keine Haftung besteht.
Nun bin ich doch sehr traurig. Für mein kleines, süßes Flüchtlingskind von jetzt 4 Jahren, war u.a. ein T-Shirt mit den Tieren Afrikas, dabei.
Fazit: Schnellstmöglich wieder zur: http://okambara.de/
Eine Tasse Cappuccino konnte ich noch, nach diesen Aufregungen, zu mir nehmen.
Frankfurt hoch - 3/4 Stunde später Anflug auf Hamburg. Dicke, dicke Wolkendecke. Oh mein Gott, kommen wir heil runter. Sanft setzte der Pilot auf. Gepäck geschnappt und mit Taxi ab die Post, nach Hause.
Ich kam am 7. Dezember im Regen in Widhoek an und verließ Namibia bei Regen.
Todmüde und völlig durchgefroren kam ich morgens, 09.00 Uhr, zu Hause an. Noch in "Hut und Mantel" drehte ich alle Heizungen auf volle Pulle.