Freitag, 9. Mai 2014

Namibia/Botswana 14.04. bis 07.05.2009


Drei Lütt, das Ehepaar Gisela und Ullrich und der Freund Alfons aus Konz und ich aus Barsbüttel. Wie haben wir uns kennengelernt: Durch das Internet und zwar durch ein Traveler-Forum. Nach dem ersten Beschnuppern durch „Buchstaben“ und Fotos wusste ich sofort, dass das meine Reise wird – wie ich sie mir immer gewünscht habe: Tierbeobachtungen in Eigenregie und ich bin nicht enttäuscht worden. Diese Reise war eine ereignisreiche und unvergessliche Abenteuerreise – die nicht zu toppen ist.

14.4.2009 - Dienstag
Halb zwölf stand meine Taxe vor der Tür, um mich zum Hauptbahnhof zu bringen. Zeit für irgendwelche unvorhergesehene Dinge, war wie immer, drin. Und so wurde meine …. Zeit schon in Hannover in Anspruch genommen. Zug kaputt, weil ein Vogel im Fahrdraht verendet ist. Der nächste Zug fuhr eine Stunde später.

Nun lernten wir vier uns in Frankfurt vor Ort Abflug-Gate 23 nach Johannesburg kennen und es gab für alle einen Sympathieklick.  Angenehmer Flug – er kam mir diesmal überhaupt nicht lang vor.

15.4.2009 - Mittwoch
Vom Flughafen in Windhoek wurden wir von einem Fahrer von Savanna abgeholt. Zum Büro gefahren, um die Formalitäten der Übergabe der Autos zu erledigen. Mit Christian, unserem Fahrer, fuhren wir anschließend ins Hotel Steiner. Sehr schöne Gartenanlage mit Pool im Herzen der Stadt Windhoek. Kurze Zimmerübergabe und gleich wieder los. Zur Bank, dann zum Großeinkauf für die nächsten Tage. Gisela hatte alles total im Griff, ich dagegen wäre schon hier überfordert gewesen. Es ist ein gewaltiger Unterschied für mich, ob ich für 1 Person, sozusagen „Grasfresser“ oder aber für 4 andere „Fleischfresser“ Lebensmittel etc. einkaufen muß. Meisterhaft wurde dieses fachgerecht und schnell  von Gisela gelöst. Toll. Das Abendessen nahmen wir in einem landestypischen Restaurant „Le Gourmet“ ein.
Erwartungsfroh kuschelte ich mich ins Bett.

16.4.2009 - Donnerstag
Voller Erwartung und Freude auf den Beginn meiner Abenteuerreise war ich früh wach und atmete die noch frische afrikanische Luft im Garten des Hotels ein. Nach dem Frühstück Gruppenfoto vor unseren 2 Geschossen, für über 3 Wochen unser Zuhause. Die restlichen Einkäufe einschl. Volltanken wurden getätigt. Christian hat Geburtstag und 2 Flaschen Sekt wanderten in den Einkaufswagen. Ca. 11.00 Uhr ging es dann on tour, Ziel ist  Khorixas  - ca. 450 km Fahrt – Richtung Okahandja über Karibik, Usakos, Brandberg, Uis. Im Dunklen haben wir das Camp erreicht.
Arbeitseinteilung: Die Männer waren für die Nachtlager und wir Weibsen für das leibliche Wohl. 22.00 Uhr fielen alle geschafft in die Zelte hoch. Die Nacht war „beschissen“ bis grandios. Geschnarcht wurde viel und Christian war genervt.

17.4.2009 - Freitag
Nach dem Frühstück gehen  wir auf Fahrt in den 43 km entfernten  „versteinerten Wald“. Der Name ist doppelt irreführend. Weder handelt es sich um das Holz der Bäume, das „versteinerte“, noch ist davon auszugehen, dass hier ehemals existierender Wald zu Stein wurde. Möglicherweise handelt es sich um vom Meer oder Fluß angeschwemmte Stämme. Dies liegt nahe, da unter den versteinerten Teilen weder Wurzelwerk noch Äste auszumachen sind. Es gibt andere Gründe die dagegen sprechen - wie auch immer, die Formation, die auf 260 Millionen Jahre geschätzt wird, ruft in mir Ehrfurcht hervor.
Noch einmal ca. 53 km auf Staubstraße erreichen wir Twyfelfontein. In den steinigen Hängen ist eine der größten Kunstausstellung zu bewundern.  Die Felsen sind mit 2500 Gravierung und Malereien verziert. Kein anderer Ort in Namibia weist eine derartige Konzentration von Steingravierungen auf,  auch werden selten Malereien und Felsgravierungen zusammen in einem Gebiet angetroffen. Die Tierdarstellungen sind gut erkennbar.
Weiterfahrt auf einer Nebenstrecke. Grandiose Landschaft mit markanten Felsformationen. Wir waren begeistert.
In Outju war Kaffeetrinken, ein Muß, in der deutschen Bäckerei, angesagt. Christian ließ die eine Kühlbox in der Werkstatt reparieren und nun geht die Fahrt weiter in den Etosha-Nationalpark. Bei der Einfahrt in Okaukuejo, uns allen altbekannt. 2 tolle Chalets, direkt am Wasserloch, warteten auf uns – nonplus ultra.  (Elefant vor dem Eingang gesichtet, toll)
Abendbrot und Frühstück im Preis inklusive. Vor dem Abendbuffet noch eine kurze Pirschfahrt.
….. und dann endlich das Schauspiel am beleuchteten Wasserloch – vom Balkon unseres Chalets aus sahen wir 2 Nashörner, Schakale, 1 Elefanten.
Geschlafen haben wir wie Gott in Frankreich – schade, dass es nur die 1 Nacht war.

18.4.2009 - Samstag
Nach dem Frühstücksbuffet ab um 09.00 Uhr nach Namutoni. Unterweg das übliche Zebras, Oryx, Strauße und Warzenschweine gesehen. Dort im Garten der Lodge das Mittagessen bereitet und dann wieder auf Pirschfahrt zum Wasserloch „Klein Namutoni“, Giraffen satt und auf dem Dik-Dik-Weg die scheuen kleinen Dikis bewundert. Niedlich, diese kleinen Antilopen.

19.4.2009 - Sonntag
Auf der Morgenpirsch so gut wie nix gesehen. Nur in „Klein-Namutoni“ konnten wir wieder die vielen Giraffen bewundern. Toll, die langen Beobachtungen, wenn die Zeit da ist.
Nach der Pirsch Frühstück und um 10.00 Uhr los über Tsumeb nach Grootfontain zum Roys Rest Camp. Alternativ weil in Rundu Hochwasser. Ein sehr schönes, geschmackvoll und rustikal eingerichtetes Camp. Wieder alles vorhanden: Dusche, Busch-Kitchen etc.

20.04.2009 – Montag
Pünktlich 09.00 Uhr waren Zelte platt. 400 km lagen vor uns. Gerade Strecke bis Rundu. In Rundu einen Kaffee in einem tollen Restaurant getrunken. Hier der erste Blick auf den Okavango – der doch erheblich die Ufer  überspülte. 17.45 h erreichten wir Camp Popa Falls und ich schrieb beim Rauschen des Okavangos mein Tagebuch, afrikanische Stimmung.

21.04.2009 – Dienstag
½.10 h ab in den Caprivi-Streifen in den Mahango-NP. Dieser Park zieht sich bis zum Kavango hin und wird begrenzt vom Botswana-Zaun. Affen, Elefanten und Warzenschweine konnten wir am Wegesrand bestaunen.
Auf dieser geteerten Straße mussten wir die 1. Veterinärsperre  passieren. Schuhe und Autos desinfiziert.
15 km vor Mongla nächtigten wir in einem sehr schönem, geschmackvollem angelegten Camp. Im Restaurant Abendbeleuchtung mit Blick auf einen kleinen See. Marula hat uns dabei geschmeckt.

22.04.2009 – Mittwoch
Schlafanzughosenarie von Alfons. 08.15 los. Packen etc. ging schon alles viel schneller.

Die erste Station war Nakatwa. Bei der Einfahrt in den Park, kreisende Geier gesehen, 2 Elefantenherden, eine mit Jungtieren, die andere von mindestens 7 Tieren. Büffel, Gnus. Auf Sandpiste festgefahren um 12.17h.
Bis Katima Mulilo z.T. Teerstraße. Hier noch einmal Großeinkauf für die Tage in Botswana.  Die Fleisch- und Wurstwaren jedoch vor der Grenze versteckt, da nach Botswana kein Frischfleisch und Milch eingeführt werden  darf.
Weil Zeit knapp mittags Stulle auf Faust. Die restlichen Wurstwaren einer vorbeigehenden kleinen Familie gegeben. Diese freundlichen, kindlich lachenden Menschen beeindruckten mich – wie gut geht es mir doch. Allmählich dunkelte es und es musste Gas gegeben werden. Trotz der „Geschwindigkeit“ wurde eine Herde Büffel erspäht.
An der Grenze zu Botswana mussten wir die Frischmilch und das gekaufte eingeschweißte Fleisch abgeben. Das übliche Prozedere der Desinfizierung..

Im Dunklen erreichten wir die Chobe Safari Lodge.  Es gab Ärger mit den bestellten Zimmern und Stellplätzen für die Autos. Letztendlich hat sich alles zurechtgeschüttelt und wir konnten gleichwertige Zimmer beziehen.  Hier verbrachten wir 2 Nächte mit einmaligem Umziehen in die bestellten Zimmer. Vor dem Abendbuffet Ullrich und ich zum Geldautomaten gegangen – es gab hier kein Geld mit EC-Karte. Fast wäre ich auf eine Pythonschlange getreten, die sich in der Dunkelheit am Wegesrand schlängelte und durch mein Taschenlampenlicht aufgeschreckt war.

23.04.2009 – Donnerstag
Geschlafen habe ich wie in Abrahams Schoß. Nach dem Frühstücksbuffet haben wir eine Tagesfahrt zu den Victoria-Fällen gebucht. Das Lodge Auto brachte uns bis zur Grenze, Grenzformalitäten, Visagebühr von 30 USD und umsteigen in zimbabwische Autos. Die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde. An den Wasserfällen wurden wir abgeliefert. Nach kurzer Information http://de.wikipedia.org/wiki/Victoriaf%C3%A4lle streiften wir Regenmäntel über und ab ging es. Wie ein Tropenregen wurden wir überflutet durch den übervollen Sambesi durch Gischt der einzelnen Katarakte. Eindrucksvoll erlebten wir den tobenden und donnernden Wasserfall. Patschnaß und mit quietschenden Schuhen beenden wir den Rundgang.
Wir liefen bis zum Victoria-Hotel und nahmen auf dem Wege alle Sehenswürdigkeiten i.P. African – Kunst mit. Wunderbare Speckstein-Skulpturen. Kaffeepause zwischendurch, um unsere Klamotten auf Stühlen ausgebreitet zu trocknen.
Im Hotel angekommen, machten wir 2 Weibsen und Christian es uns gemütlich auf der Terrasse mit Blick auf die Sambesibrücke.
Ullrich und Alfons machten sich fertig für den Hubschrauberflug. Bis die „Flieger“ wieder eintrudelten, nahmen wir 2 Gin Tonic zu uns. ½.4 Uhr ging es wieder retour, Grenzformalitäten. Auf der Hauptverkehrsader von Zimbabwe zurück nach Botswana überquerte eine Herde Elefanten mit Kälbern geordnet die Straße. Welch ein Anblick – unvergesslich.
Der Zimmertausch war vorgenommen – nur mein Gepäck war nicht auffindbar – über 1 Stunde wurde es gesucht. Letztendlich konnte auch ich mich in einem Safari-Zimmer einrichten.
Abendbuffet.
Zum Tagesausklang gönnten wir uns noch einen doppelten Amarula. Auf dem Weg zu unseren Zimmern grasten vor den Häusern 2 Hipos mit Kind.

24.04.2009 – Freitag
Frühstück ausgiebig, Rechnung, Einkauf, Tanken und ca. 11.45 h ab. Durch den Chobe NP bis zum Ihaha Camp. Grandioses Schauspiel auf beiden Seiten der Piste: Tiere, Tiere und nochmals Tiere. Man konnte gar nicht so schnell gucken, wie sie auftauchten: Elefantenkühe mit ihren Kälbern, Büffel satt, Impalas, Warzenschweine, Kudus satt, Perlhühner, Affen und Geier gesellten sich dazu. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus, keiner hatte jemals in so kurzer Zeit so viele Tiere gesehen. Toll!!
Beim Vorbereiten des Abendmahles im Dunklen, wurden wir von einem Büffel beobachtet  - er kam immer näher, bis er irgendwann kein Gefallen mehr an uns fand und abdrehte.

25.04.2009 – Samstag
Frühstück, Abwäsche wie immer. On-road 08.30 h. Toter Büffel am Chobe. Aufmerksam wurden wir durch die vielen Geier. Einmaliges Erlebnis, Büffel hatten wir alle noch nicht gesehen und dann so viele auf einmal, Wahnsinn, was wir erleben.
Von Kachichau bis Savuti mehr oder weniger schwer befahrbare Sandpiste. Durchschnittsgeschwindigkeit 30 Std/km. Dafür wurden wir wieder mit Elefanten, Kühen und Kälbern entschädigt. Landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich.
Großer Elefant am Wegesrand. Als er die Ohren aufstellte, gab Ullrich Gas. Denn irgendwie schien dem Elefant unsere Gegenwart zu stören.
Immer wieder Impalas, Weißkopfadler, Gnus, Kudu und Wasserbüffel. Es wurden noch gesichtet: 1 Duiker und ägyptische Gänse.
Und auf dieser Strecke hörte ich das erste Mal einen Elefanten auf dieser Reise trompeten – beeindruckend.
Im Savuti-Camp angekommen, Stulle auf Faust + Cappuchino und noch einmal los.
Wieder Elefanten.  Langsam und gemählich verrichteten sie ihre Dinge, die ein Elefantenherz erfreuen: trinken, duschen, spritzen und die Lütten machen den Mamas alles nach. Schöner kann es bald nicht mehr kommen.
Auf unserem Camp sichteten wir einen Elefanten – ob er uns wohl heute Nacht besuchen kommt. Ganz in der Nähe hörten wir Löwengebrüll.

26.04.2009 – Sonntag
Nach dem Frühstück erst zu den Wasserlöchern. Uns begrüßten 1 Strauß, 1 Gnu und Impalas.
Weiter  - wieder Sandpiste – ca. 62 km bis zum Veterinärzaun und dann wieder zurück – 36 km bis zum South Gate. Zwischendurch Stulle auf Faust. 16.00 Uhr Campsite Nr. 10 erreicht. Affe war am Klauen und Zerstören im Nachbarzelt. Löwen wurden am Hippopool gesichtet. Wir nichts wie hin. Pech, auf uns haben sie nicht gewartet. Schade, dafür wurden wir durch eine kleine Herde Elefanten mit 2 süßen kleinen Babys entschädigt. Papa Elefant hatte alles im Griff.
Im Dunklen wurde das Abendbrot bereitet. Abwasch, Kartenspiel und Tagebuch schreiben. Gute Nacht!

27.04.2009 Montag
Wasch- und Relaxingtag. 2 x auf Pirsch. Gesehen: morgens Storch, Elefant und abends: Elefant, Zebras, Wasserböcke und Kudus.
Am Camp Immer Ärger mit den Affen. Aber niedlich sind sie doch.

28.04.2009 Dienstag
09.00 Uhr Abfahrt. Wieder Sand, Sand und nochmals Sandpisten – ein Geschaukel auf und ab, rauf und runter. (Ich bin sehr traurig, dass mein Akku nicht mehr geladen werden konnte. Mir entgehen die schönsten Momente – sehr schade. Es fiel mir doch ein bisschen schwer, diese Enttäuschung darüber zu überspielen.)


Kurz vor unserem Camp ???? Löwengruppe gesehen.  Ganz aus der Nähe in ca. 3 m Entfernung konnten wir diese Gruppe beobachten. Auge in Auge mit dem König der Tiere. Gebannt guckte ich in seine Augen, wunderschöne gelbbraune Katzenaugen. Hinter dem stolzen  Papa seine „Weiber“ mit den Kindern. Die Löwengruppe ließ es zu, dass wir an ihrem Familienleben teilnehmen durften. Friedlich, sanft, liebend und rührend beobachteten wir die Familienidylle – unvergesslich.
Kakanaka sehr schön am Schilfgürtel des Okavangos. Eine kleine Mahlzeit wurde eingenommen. Von einem „Mitstreiter“ aus der Nachbarschaft wurden wir gefragt, ob wir Interesse an einer Bootsfahrt hätten – weil noch People gesucht wurden. Klar, wir hatten. Leider, fast am Ende der Fahrt, fragte ich den Schipper, ob ich auf das Dach durfte. Ich durfte und ein Mitfahrer tat es mir nach. Gesehen haben wir Adler, Kormorane 
Seerosen bedeckten liebevoll das Wasser.
1 Elefantenmännchen ganz in der Nähe unserer Unterkunft. Nach dem Cappuccino gingen Ullrich und ich auf Elefantensuche.
Mächtig und stolz sammelte er vor der Camper-Barriere seine Marulas vorsichtig auf. Es war sein Baum. Ullrich und ich gingen näher, um besser fotografieren zu können – eine Drehung des Elefanten, der Koloß setzte sich mit erhobenen Rüssel und schlackernden Ohren in Bewegung. Auweia, wir nahmen unsere Beine in die Hand und landeten im nächsten Dornbusch. Wir hatten seine „Bannmeile“ durchbrochen.
Bei der Abendpirsch konnten wir wieder das Löwenrudel an einer anderen Stelle beobachten. Liebevolle Stimmung. Nun sahen wir, dass das Löwenmännchen humpelnd und schmerzgeplagt seinen Damen nachstiefelte. Hoffentlich wird es bald besser – ich wünschte es ihm sehr. Nie hätte ich mir so ein Schauspiel mit wilden Tieren träumen lassen. Bis jetzt sah ich diese wunderschönen Szenen nur im Fernsehen. Tief beeindruckt von dem Erlebten bereiteten wir das Abendessen. 
Ich musste alles erst sacken lassen. Schlecht geschlafen; der Fehltritt in den Dornenbusch hat seine Spuren hinterlassen. Macht aber  gar nichts –  es war es allemal Wert, die Begegnung mit dem Elefanten.

29.04.2009 Mittwoch
Herde Zebras querte unseren Weg. Mehrere Hippos im Pool, etwa 9 bis 11, Paradiskranich.
Ankunft third Bridge 12,20 h. Kuhantilopen.
Waschen war angesagt, relaxen bis ca. 15.30, dann auf Pirsch. Kuhantilopen, Zebras, wie immer Impalas, Hippos beobachtet.
Auf Camp zurück, war unser Platz besetzt. Wir mussten weg, weil wir nicht gebucht. Uns wurde ein neuer Platz zugewiesen.

30.04.2009 Donnerstag
Seit ein paar Tagen ist meine Armbanduhr wechhh, sie fehlt mir sehr. Naja, Schwund. Aufregung auch Satellitentelefon wechhh. Alles um und dum gewühlt. Wechh. Letztendlich in der Mittelkonsole in Ullrichs Auto gefunden. Gott sei Dank. Nun konnte es auf Pirsch gehen.
Giraffen, Elefant suhlt sich im Wasserloch, Krokodil. Im Hippo-Pool von gestern – großes Krokodil, Zebras und nun das 3. Krokodil. Diese großen Echsen sind schon sehr urtümlich und grauselig. Kurz nach Hause. Essen war vorbereitet – es gab Nudelsalat. Wieder los um 14.30 Uhr. Herde Elefanten mit 2 sehr kleinen Babys, Giraffen und Gnus gesehen. M`bombe Kaffee getrunken.
Pirsch: Der urigste, wegloseste Weg durch Dickicht, Gestrüpp, hohes Gras, umgefallenen Bäumen und tiefen Löchern. Der Lohn dafür war eine Elefantenfamilie. Der Bulle stellte sich schützend vor seine Familie und stand in etwa 10 m Entfernung in unserer Fahrtrichtung. 

Motor aus und in Ruhe abwarten. Gemächlich gingen die Kühe
und die Kälber hinter ihm. Als alle Kühe und Kälber vorbei waren, drehte auch
er ab. Ein unvergessliches Schauspiel.
Das war Third Bridge.

01.05.2009 Freitag
Ab 09.30 h. Mal schauen, was wir heute zu sehen bekamen.Giraffen, Elefantengruppe, Krokodil und alle haben sich von uns verabschiedet.
Behaltet eure Natur.

02.05.2009 Samstag
Nach dem Frühstück in der Lodge einkaufen. Ich wechselte Geld. Mein Akku vom Fotoapparat hat wohl den Geist aufgegeben – wurde in Maun festgestellt. Im Hotel Kaffee getrunken, ich Gin Tonic – den brauchte ich. Probleme gab es am Veterinär-Gate. Von 3 Paketen Fleisch haben sie eine konfisziert, die anderen Pakete fanden sie nicht. Frischmilch 2 x 2 l mussten wir auch hergeben. Schuhe und Auto wieder durch eine
Desinfektionsbrühe.

Gate zur N`xai Pan erreicht und danach noch 28 km Sandpiste. Giraffen gesehen, Zebras und Strauße. Es hatte geregnet. In der Ferne dunkle Wolken auf der einen Seite und dunkler Himmel auf der anderen Seite mit Blitzen zu sehen.Platz war sehr schön. Abendpirsch. Viele Perlhühner auf 2 Bäumen; warum? Schwarzrückenschakale kamen und tänzelten zu diesen Bäumen. Das war also der Grund. Giraffen rundeten das Abendbild auf der weiten Graslandschaft ab. Nachts war es sehr stürmisch, grummelig mit Wetterleuchten. Das Gewitter mit starkem Regen ging nieder nach dem Aufstehen. Zelte schnell platt gemacht – Kisten verstaut und ab in die Autos – nasse Angelegenheit. Zwischendurch wurde der Regen weniger und Christian kochte auf der Rückrampe des Autos Wasser für Kaffee, damit wir eine kleine Grundlage hatten.

Na denn.Nach dem nächtigen in der Lodge, gemütlich Kaffee zu uns genommen. Und was nun??? Vogelparadis Nata wurde uns empfohlen. (Kudu Iland konnten wir wegen der „Wassermassen“ nicht befahren werden.) Leider sahen wir weder Flamingos noch Pelikane. Man kann eben nicht alles haben wollen. Genächtigt haben wir wieder in den Zelten. Abendessen am Lagerfeuer – Abschieds-Gedankenaustausch, noch einmal gedrückt, alles Gute gewünscht und ab in die Koje.

05.05.2009 Dienstag
1.036 km sind es bis Windhoek.